Flüstern der Magie – Wo bleibt Band 2?!

Der Einzelband „Flüstern der Magie“, geschrieben von Laura Kneidl, erschien im Mai 2020 beim Piper Verlag. Das Buch fällt unter das Gerne spannender Romantasy. Ich fand jedoch, dass es eher in die Sparte New Adult passt, da es nur einen kleinen Schuss Fantasy enthält.

Um was geht es in Flüstern der Magie?

Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet ein Set magischer Tarotkarten aus dem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr…

Charaktere

Fallon hat sich ganz und gar Ihrem Erbe verpflichtet die Magie zu schützen und tut dafür fast alles. Sie ist gescheit und weiß, was sie will. Ganz warm konnte ich nicht mit ihr werden, aber dennoch ist sie ein pfiffiger und starker weiblicher Charakter. Fallon ist nicht wirklich das Aushängeschild eines Sympathieträgers, aber das hat irgendwie Ihren Charme ausgemacht.

Reed hat viel Mist durchmachen müssen, ist aber ein herzensguter Mensch und versucht seine Fehler wieder auszubügeln. Er unterstützt Fallon, wo er nur kann. Mit ihm kam ich schon besser klar, als mit Fallon. Wenn mehr Raum da gewesen wäre, hätte Reeds Backround wirklich mehr aus seinem Charakter rausholen können. Allerdings wurde auch hier nur an der Oberfläche gekratzt. Also erwartet nicht so viel.

Der eindeutigst coolste und beste Charakter im ganzen Buch ist: Jess. Er reißt einfach alles raus und lockert Szenen auf oder macht diese spannender. Ein Buch nur mit Jess als Hauptcharakter würde ich sofort lesen. Ich würde schon fast soweit gehen zu behaupten, Jess hätte was von einem modernen Sherlock Holmes, der erst Recht auf einen grauen moralischen Grad wandert. Was seinen Charakter erst recht unterhaltsam macht. Er ist Fallons bester Freund und er kordiniert u.a. die Einsätze der Archivare.

Fazit

Ich mochte Laura Kneidls Schreibstil, dieser und ihr Einfallsreichtum überzeugen mich immer wieder. Die Geschichte ist nur ein Einzelband, aber hätte so viel Potential, als man in diesen wenig Seiten ausschöpfen konnte. Man wird am Ende mit einer Menge Fragen zurück gelassen und hätte gerne noch ein bisschen mehr Hintergrundsinformation gehabt. 

Im Großen und Ganzen habe ich Flüstern der Magie gerne gelesen, es ist auch schnell zu Ende, aber das Buch lässt einen doch leicht unbefriedigt zurück. Während des Lesens stellt man viele Theorien auf, wo hin die Story führen könnte und letzen Endes ist es nicht so komplex gewesen, wie man vermutet oder sogar gehofft hätte. Einzelbände können auch mal erfrischend sein, aber hier hätte ich mir doch eine Reihe gewünscht.

Deswegen gibt es von mir nur 3.5 Sternen von 5.

Spoiler

Und zur guter Letzt die Spoiler 😉 Jeder sei ab hier gewarnt.

Ein kleiner Fun Fact am Rande: In der Reihe Sturmtochter von Bianca Iosivoni haben Fallon sowie Reed kleine Gastauftritte.

!!! Spoiler !!!

Fallons Onkel hat sie mit den Tarotkaten verflucht, um das Archiv wieder zu übernehmen. Fallon und Reed können Ihnen zusammen überwältigen. Ihr Onkel schaut in den magischen Spiegel und wird von seiner Angst überwältigt.

Reed wird im Kreis der Eingeschworenen aufgenommen und er und Fallon wollen zusammen Artifakte sammeln.

Fallon darf Archivarin in Edinburgh bleiben.

Reed, alias Reading, ist gegen Magie Immun, wieso kommt bis zum Schluss nicht raus. Er ist Waise, bei einem Autounfall hat er seine ganze Familie verloren und seitdem schlägt er sich durch.

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