UNSTERBLICH mein – Eine verflucht gute Liebesgeschichte

Die Bestsellerreihe „The Curse“, geschrieben von Emily Bold, erschien bereits 2011. Der erste Band der Trilogie wurde unter dem Namen „The Curse – Vanoras Fluch“ veröffentlicht und wird seit diesem Jahr bei PLANET! Optisch sowie leicht inhaltlich neu aufgelegt. Dieser Band bzw. das Hörbuch, nun unter dem Namen „UNSTERBLICH mein“, ist in meine Finger geraten. Was soll ich sagen? An einer guten magischen Liebesgeschichte in Schottland komme ich einfach nicht vorbei.


Aber kommen wir zuerst einmal zum Klappentext:

Unsterblich Mein

Um ihre Geografie-Kenntnisse aufzubessern, verbringt Samantha ihre Ferien in Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Genau wie von dem geheimnisvollen Payton, der ein düsteres Geheimnis zu verbergen scheint.
Payton ist über zweihundert Jahre alt, für immer gefangen im Körper eines Neunzehnjährigen und dazu verflucht, keine Emotionen zu empfinden – bis er Sam begegnet, die ihn endlich wieder etwas fühlen lässt.
Doch mit jedem Schritt in Paytons Richtung rückt Sam einer grausamen Wahrheit näher, die in den Wirren der Zeit versteckt ist.

Meine Sicht des Inhaltes:

Sam reißt nach Schottland, dort wird sie von unheimlichen Visionen heimgesucht und auch das Amulett ihrer Großmutter spielt verrückt. Kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf Payton, welcher verflucht ist. Allerdings verändert sich der Einfluss des Fluches aus Payton in Sams Nähe, dieser ist fasziniert und verwirrt zu gleich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto intensiver werden nicht nur die Gefühle, sondern auch mehr Geheimnisse und Gefahren kommen ans Tageslicht.

Beide Hauptcharaktere (Sam sowie Payton) sind einem sympathisch. Sie haben ihre Ecken und Kanten, wodurch die Beiden nicht perfekt erscheinen, aber genau das macht sie auch liebenswerter. Mein heimlicher Favorit ist allerdings Payton zweitältester Bruder Sean, auch mit seinem ältesten Bruder Brain wird man am Ende warm. Wen man aber das ganze Buch über innig zu hassen lernt, ist Nathaira.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es fällt einem leicht und schnell ins Buch zu finden. Besonders die Beschreibungen von Schottlands einmaliger Landschaft ist atemberaubend und authentisch. Ich fühlte mich sofort wieder in die Highland zurück versetzt und wäre am liebsten gleich wieder hingeflogen.

Fazit zu Unsterblich Mein

Da ich Berufspendlerin bin und viel Zeit im Auto verbringe, hatte ich mir die ungekürzte Hörbuchversion zu Unsterblich Mein zugelegt. Teilweise saß ich einfach länger im Auto, obwohl ich mein Ziel schon lägst erreicht hatte, nur weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Eine Freundin hat mir den Tipp gegeben, Hörbücher ganz leicht schneller abzuspielen, da jeder ja auch unterschiedlich schnell liest. Gelesen aus Samanthas Sicht hat Cornelia Dörr und Paytons Sicht wurde von Pascal Houdus gesprochen. Ich muss leider sagen, dass mir die beiden Sprecher nicht so gut gefallen haben, man gewöhnt sich an ihre Art vorzulesen, aber die überzeugt war ich nicht. Ich war zwar nicht von Cornelias Dörrs Stimmlage begeistert, aber sie hat die einzelnen Charaktere besser als Pascal Houdus darstellen können, welcher Payton eine sehr hohe piepse Stimme verliehen hat, dafür war seine allgemeine Vorlesestimme angenehmer. Ein Glück konnte das der wunderbaren Geschichte von Unsterblich Mein nichts anhaben, diese hat mich dennoch in Ihren Bann gezogen. Ich werde mir allerdings den zweiten Band (erscheint bei PLANET! am 15.05.2019) als Taschenbuch zulegen.

Kennt ihr das, wenn ihr bei einem Buch so mitfiebert, dass ihr kurz innehalten müsst, um nicht nur das Gelesene zu verdauen, sondern auch das Buch anzuschreien? Das hatte ich bei Unsterblich Mein des öfteren.

Im Großen und Ganzen kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der auf eine unausweichliche Liebesgeschichte mit einem Hauch Magie, unterschiedlichen Zeitepochen, etwas Kitsch sowie Action, Missverständnissen und Intrigen steht.

Allerdings muss man mögen, dass es sehr schicksalsträchtig ist, da Sam und Payton miteinander verbunden sind und sich sofort zu einander hingezogen fühlen. Es ist nicht eine Art Geschichte, wo sie sich lieben lernen, sondern sich sehen und lieben.

!Spoiler!

Hier nur drauf klicken, wer abends keinen Schlaf findet, weil man zu neugierig ist, wie es weiter geht 😉

Spoiler
  • Payton und seine beiden älteren Brüder sowie derer, die der Stuart Familie Treue geschworen haben, wurde von Vanoras verflucht, einer mächtigen Hexe.
  • Der Fluch traf alle, die an einem hinterhältigen Überfall an dem verfeindeten Cameron Clan beteiligt waren und diesen auslöschten. Alle verfluchten sind zum ewigen Leben gezwungen ohne je wieder Gefühle zu verspüren (dazu gehört Liebe, Schmerz, aber auch einfach das Gefühl von Sonnenstrahlen auf der Haut)
  • Durch ein Ablenkungsmanöver von Vanoras konnte eine Amme mit dem Baby vom Oberhaupt der Cameron Familie fliehen, dieses Baby bzw. später junges Mädchen ging nach Amerika und ist die Vorfahrin von Samantha.
  • Nathaira, die Verlobte von Paytons ältesten Bruder Blair, ist tatsächlich nur die Halbschwester vom Cathal Stuart, dem Clan Anführer und besten Freund von Blair. In Wirklichkeit ist sie die uneheliche Tochter von Cathal Vater und Vanoras. Vanoras wurde als junges Mädchen von den Stuarts entführt. Nathaira hat nie wirklich Liebe erfahren, weswegen Sie ein hinterhältiges Miststück wurde. Sie hat den kleinen Bruder von Payton getötet und es den Camerons in die Schuhe geschoben, damit auch Payton und seine Brüder einen Grund hatten an dem Anschlag teilzunehmen.
  • Cliffhanger :am Ende können Sam und Payton durch ihre Liebe zwar Vanoras Fluch brechen, aber Nathaira verflucht Payton erneut…ABER WIE???????
  • Samantha und Payton kommen am Ende endgültig Zusammen. (Es gibt zwei Kussszenen, einmal in der Mitte und einmal am Ende)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.